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Dietrich Bonhoeffer und die Nichtreligiöse Interpretation des Christentums
Zu den eindrucksvollsten Personen des deutschen Widerstands gegen Hitler und der sogenannten „Bekennenden Kirche“ gehört Dietrich Bonhoeffer (1906-1945). Sein Leben war ein Ringen um 'Widerstand und Ergebung' - ein sich fügen in das Schicksal und ein sich auflehnen gegen die Tyrannei. Wie Karl Barth war Bonhoeffer der Auffassung, dass der Glaube eine klare Entscheidung von den Menschen fordert gegen Hitler und ein falsch verstandenes Christentum. Bonhoeffer sprach dabei vom Ende der Religion, die auch zu seiner Zeit von den Mächtigen missbraucht wurde. Dabei wollte er sich von allen Formen der Religion verabschieden - erkannte aber gleichzeitig die Notwendigkeit, das Christentum neu zu interpretieren als 'Religionsloses Christentum'.
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