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Glauben und Wissen
„Ich glaube nur was ich sehe“
Sprechen Glauben und Wissen von der gleichen Wirklichkeit, oder ist die eine wirklicher als die andere? Beginnen wir damit die Begriffe etwas zu definieren und versucht das Thema etwas im Kopf klarer zu bekommen:
Material:
Übungen
1. Glauben und Wissen: (Schreibt bitte Begriffe zu den Wortfeldern in die Tabelle)
| Wissen | Glauben |
|---|---|
| sicher | unsicher |
| .. | … |
2. Was ist das? Bitte beschreibt was ihr seht und was das ist:
Bitte hier euren Text
3. Und was ist das? Wer bekommt es zuerst heraus?
| Sieht aus wie: | Das könnte sein: |
|---|---|
| ? | ? |
4. Und was ist das? Wer bekommt es zuerst heraus?
| Sieht aus wie: | Das könnte sein: |
|---|---|
| ? | ? |
5. Optische Täuschungen:
Unser Gehirn ist wirklich leicht zu täuschen. Wir dürfen eben nicht alles glauben was wir sehen. Bitte analysiert für euch selbst, wie die Täuschung zustande kommt und was ihr erkennen könnt:
Konstrutivismus
Definition
Der Konstruktivismus ist die Erkenntnistheorie, die sich mit der Frage beschäftigt, wie wir zu unseren Erkenntnissen bzw. zu unserem Wissen kommen. Der Konstruktivismus geht davon aus, dass gewisse Zweifel an dem Glauben angebracht sind, dass Wissen und Wirklichkeit übereinstimmen.
Der Konstruktivismus postuliert, dass Wissen nicht das Ergebnis eines Abbildes im Sinn eines Entdeckens der objektiv vorliegenden Wirklichkeit ist, sondern das Ergebnis eines Erfindens der Wirklichkeit. Das menschliche Gehirn erzeugt kein fotografisches Abbild von Wirklichkeit, sondern es schafft mithilfe von Sinneswahrnehmungen ein eigenes Bild der Welt. Wahr ist, was wahr-genommen wird. Der Konstruktivismus verleugnet die Wirklichkeit selbst nicht. Er behauptet nur, dass die Aussagen über die Wirklichkeit dem eigenen Erleben, der eigenen Geschichte, der eigenen Entwicklung und den eigenen (beschränkten) physischen Möglichkeiten der Wahrnehmung entspringen. Aufgabe des Konstruktivismus ist es deshalb zu zeigen, wie Wirklichkeitskonstruktionen gemacht werden. Mit anderen Worten: Der Konstruktivismus nimmt Abschied von der absoluten Wahrheit. Die Aussagen des Konstruktivismus haben weitreichende Konsequenzen für die Betriebswirtschaftslehre und für das Management. Sie zeigen, dass Management nicht in erster Linie bedeutet, die Wirklichkeit richtig zu sehen und zu erkennen und daraus die richtigen Schlussfolgerungen für die Führung von Mitarbeitenden und Unternehmen zu ziehen, sondern dass bereits in der Betrachtung der unternehmerischen Wirklichkeit diese konstruiert bzw. erfunden wird. Dies heißt letztlich, dass Führungskräfte viele Möglichkeiten haben, Unternehmen zu entwickeln und zu gestalten, da Management letztlich die Konstruktion bzw. Erfindung von Führung ist.
Quelle: http://wirtschaftslexikon.gabler.de/
Aufgabe: Bitte recherchiert noch etwas zum Konstruktivismus und beschreibt hier noch einmal kurz, was damit gemeint ist:
…



















