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Mu·sik
Substantiv, feminin [die]
1a. Kunst, Töne in bestimmter (geschichtlich bedingter) Gesetzmäßigkeit hinsichtlich Rhythmus, Melodie, Harmonie zu einer Gruppe von Klängen und zu einer stilistisch eigenständigen Komposition zu ordnen; Tonkunst „die klassische, moderne, elektronische Musik“
1b. [ohne Plural] Werk, Werke der Musik (1a) „Musik [von Bach] erklingt“
Musik ist eine Kunstgattung, deren Werke aus organisierten Klängen bestehen, die Empfindungen oder Assoziationen hervorrufen können. Als Ausgangsmaterial dienen Töne, Klänge und Geräusche, sowie deren akustische Eigenschaften, wie Lautstärke bzw. Intensität (Dynamik), Klangfarbe, Tonhöhe und Tondauer.Im Deutschen gibt es für Musik das selten verwendete Synonym Tonkunst.
Musikgeschichte
Die frühesten bekannten Instrumente, die eigens zum Musizieren hergestellt wurden, sind die Gänsegeierflöte vom Hohlefels und die Knochenflöten von Geißenklösterle auf der Schwäbischen Alb, die im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren ausgestellt sind. Sie sind mindestens 35.000 Jahre alt.In schriftlosen Kulturen mit animistischen und schamanistischen Religionen war Musik jahrtausendelang Teil der Riten zur Beschwörung von Geistwesen. Bis in die Gegenwart ist diese kultische Musik von Gesang, Trommeln und Tanz geprägt.Auch in den frühen Hochkulturen war die Musik in Ritus und Kult eingebunden. Möglicherweise wurde sie auch im normalen Alltag praktiziert.Die westliche klassische Musik beginnt mit der Musik des Mittelalters.
