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philosophie_tg13_23-24:vom_frieden

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Vom Frieden Grundlegend lässt sich der Begriff Frieden in zwei Kategorien unterteilen, den negativen wovon die Abwesenheit von Gewalt und Krieg betroffen sind und den positiven Frieden (Dieter Senghaas) welcher sich auf die Zunahme sozialer Gerechtigkeit zwischen Individuen und Kulturen oder bezieht. Bezüglicher des positiven Friedens gibt es eine alternative Definition (Johan Galtung) die von dem Fehlen kultureller und struktureller Gewalt handelt.

Dabei fällt auf das die unterschiedlichen Definitionen zu facettenreichen Wahrnehmungen von Frieden führen die oftmals sehr subjektiv sind weswegen es auch verschiedene Herangehensweisen gibt um Frieden zu schaffen und zu wahren.

Frieden könnte demnach durch eine globale Marktwirtschaft, Demokratie oder auch Separierung von Gruppen erreichen. Beispiele des subjektiven Friedens wären:

Immanuel Kant der Frieden als eine moralische Verpflichtung und eine Tugend betrachtet.

Die Ansätze von Mahatma Gandhi und Martin Luther King Jr. betrachten Frieden als das Ergebnis gewaltloser Aktionen und zivilen Ungehorsams. Gewaltlosigkeit wird dabei als aktiver und mutiger Weg angesehen, soziale Veränderungen herbeizuführen und den Frieden zu fördern.

Philosophische und spirituelle Traditionen wie der Buddhismus betonen den inneren Frieden und die persönliche Transformation als wesentliche Komponenten eines friedlichen Lebens. Der innere Frieden wird als Grundlage für äußeren Frieden betrachtet.

philosophie_tg13_23-24/vom_frieden.1717772427.txt.gz · Zuletzt geändert: 2024/06/07 17:00 von bjoern