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Hannah Arendt
Hannah Arendt wurde am 14. Oktober 1906 in Hannover geboren und war eine jüdische deutsch-US-amerikanische politische Theoretikerin und Publizistin. Sie wuchs in Königsberg auf, hatte 1928 in Heidelberg promoviert und setzte dann ihre wissenschaftliche Arbeit in Berlin fort.
1933 flieht sie auf Grund ihrer kritischen Einstellung gegenüber des Nationalsozialismus und der jüdischen Abstammung nach Paris und schließt sich daraufhin der World Zionis Organization an. Die Ausreis nach New York gelingt ihr 1941 und schreibt dort für die deutsch-jüdische Exilzeitung „Aufbau“. Zudem ist sie für die Conference of Jewish Relations tätig und schreibt das Werk „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“.
1951 hatte sie angefangen an verschiedenen Universitäten zu lehren, da sie von dort an US-amerikanische Statsbürgerin wurde und nimmt 1963 am Eichmann-Prozess als Berichterstatterin teil, um anschließend das kontroverse Buch „Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht über die Banalität des Bösen“ zu verfassen.
| Name | Hannah Arendt |
|---|---|
| Von Bis | geboren: 14.10.1906; gestorben: 04.12.1975 |
| Familie | Eltern: Martha Cohn und Paul Arendt; Ehemänner: Heinrich Blücher und Günther Anders |
| Bekannt für | Philosophin |
| Beeinflusst von | Martin Heidegger, Immanuel Kant, Karl Jaspers, Walter Benjamin, Heinrich Blücher |
