Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK)* hat bei seiner Vollversammlung 1983 in Vancouver zu einem konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung aufgerufen. Damit begann eine globale Reformbewegung zur „Umkehr in die Zukunft“ mit dem Ziel, Umweltzerstörung, Ungerechtigkeit und Unfrieden zu analysieren und zu überwinden. Die Agenda 21, ein von der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 beschlossener Aufgabenkatalog für das 21. Jahrhundert, wird wesentlich vom konziliaren Prozess getragen. Dieser versucht in großen Kirchenversammlungen (Konzilien genannt) alle Kirchen dieser Welt zu einer gemeinsamen ökumenischen Bewegung zu vereinen, die zu den drängenden Fragen unserer Zeit neue richtungsweisende Antworten suchen. (1983 Vancouver, 1989 Basel, 1990 Seoul, 1997 Graz, 2007 Sibiu - Hermannstadt).
*ÖRK = Ökumenischer Rat der Kirchen in Genf, so etwas wie die UNO der Kirchen.
Auch über die Kirchen hinaus teilen heute viele Wissenschaftler und Aktivisten, Politiker und Organisationen die Auffassung, dass es Zeit zu handeln ist, wenn wir die massiv fortschreitende Zerstörung aller irdischen Lebensgrundlagen noch aufhalten wollen. Das neue ökologische Bewusstsein führt zu einer notwendigen Transformation aller Werte, die zur Zeit im Gange ist und zur Entstehung eines völlig neuen Weltbildes führen wird. Der konziliare Prozess hat dafür massgebliche Impulse beigesteuert und zeigt wie sich das Verhältnis von Glaube und Wissenschaft in einer Situation der globalen Bedrohung wandelt und annähert.
Sicher ist, dass es so nicht weitergehen kann und sich einiges ändern muss:
In den folgenden Liste finden sich einige Arbeitspapiere, die die Grenzen der Wissenschaft und die Bewahrung der Schöpfung reflektieren. Diesen könnt ihr problemlos weitere Beispiele hinzufügen, die einen verantwortungsvollen Umgang mit unserer Schöpfung beschreiben:
Bitte bearbeite bis nächster Woche folgende Aufgaben:
Deine Ergebnisse kannst du wieder auf der Lösungsseite zu diesem Thema eintragen.