In der kritischen Auseinandersetzung um das Weltbild entstand im 16. und 17. Jahrhundert in der Zeit von Kopernikus bis Newton das Weltbild der modernen Wissenschaften. Galileo Galilei formulierte als einer der ersten deutlich die Kriterien, die modernes wissenschaftliches Arbeiten und Denken ausmachen. Wissenschaftliche Erkenntnis beruhen nach ihm
Bild rechts: Schiefe Ebene zur Messung zur Messung der beschleunigten Bewegung Was daraus entstand prägt unser Welt- und Selbstverständnis bis heute und führte zu einem beispiellosen Siegeszug von Wissenschaft und Technik, der den optimistischen Fortschrittsglauben des Menschen begründete, der bis vor kurzem ungebrochen schien. Erst die Krise der Gegenwart zeigt uns die eindeutigen „Grenzen des Wachstums“ (Club of Rome 1962). Die Globale Klimakatastrophe, die Zerstörung des natürlichen Lebensraums, das beispiellose Artensterben und die zunehmende Umweltzerstörung sind eindeutige Symptome eines grundsätzlichen und zunehmenden Problems, das in den modernen Wissenschaften ihren Ursprung hat.
Ausgangspunkt in der Wissenschaft ist eine präzise und eindeutige Beschreibung der Wirklichkeit, die zu einer gesetzmäßigen Aussage über die natürlichen Verhältnisse führt (Naturgesetz). Diese lässt sich wie folgt beschreiben:
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