Der Fall Galileo Galilei

Die sogenannte kopernikanische Wende führt zum Konflikt mit dem alten Weltbild, das eine politische Wissenschaftlerelite im kirchlichen Kontext zu verhindern versucht. Dass die Erde sich nicht im Zentrum der Schöpfung befindet und der Mensch, das Ebenbild Gottes, damit auch nicht, führt zu einer tiefen Kränkung. Exemplarisch für diesen Konflikt betrachten wir den Fall Galileo Galileis. Der italienische Wissenschaftler verkörpert den steilen Aufstieg der neuen Wissenschaften, die neue Eitelkeit und auch die tiefe Kränkung, die seine Entdeckungen hervor rufen. Die Verurteilung Galileis ist jedoch Beginn einer Jahrhunderte dauernden Entfremdung zwischen Kirche und Wissenschaft, die erst durch die Aufklärung und die moderne Forschung überwunden wird.

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Fragen

  1. Was genau hat Galileo entdeckt?
  2. Welchen Stellenwert hat bei ihm die Mathematik und das Experiment?
  3. Welche Beziehung hat er zur (katholischen) Kirche in Italien?
  4. Woher kennt Galileo Papst Urban VIII und wie steht dieser zu ihm?
  5. Wie lautet die Verurteilung Galileos und was geschieht mit ihm?
  6. Nenne ein oder zwei bekannte Werke Galileos?

Aufgaben

Bitte bearbeite bis nächster Woche folgende Aufgaben:

  1. Erstelle aus den Texten „Tratschke…“ und „Die Geburt der…“ eine kleine Chronik des Ablaufs der Ereignisse.
  2. Lese genau den Text „Stimmen zum Prozess“
  3. Trage die Ergebnisse in die Tabelle „Arbeitsblatt Stimmen…“ ein.

Deine Ergebnisse kannst du wieder auf der Lösungsseite zu diesem Thema eintragen.

Zum Weiterdenken