Idealismus ist abgeleitet aus dem griechischen Wort ἰδέα was soviel wie Idee oder Urbild bedeutet und bezeichnet nach der Definition der Bundeszentrale für Bildung eine philosophische Strömung, die davon ausgeht, dass a) die wahrnehmbare Wirklichkeit nur Abbild ihres (tiefer liegenden) eigentlichen Wesens ist (objektiver I.) bzw. b) die materiellen Dinge erst durch Ideen bzw. nicht materielle, geistige Einflüsse entstanden sind und entstehen, wie es in der Formulierung das »Bewusstsein bestimmt das Sein« zum Ausdruck kommt (subjektiver I.). Im Philosophischen kann man sagen das die Welt allein vom Geist bestimmt wird. Im Idealismus wird davon ausgegangen, dass die Wirklichkeit, die Welt nicht real sind, sondern nur durch den Geist geschaffen werden sie sind das Abbild von Erfahrungen und Gedanken. Zum ersten mal lässt sich der Idealismus bei Platon (objektiver Idealismus) finden, er beschreibt es so das jeder Mensch vor seiner Geburt eine ideale Welt gesehen hat an die man sich erinnert und das was man dort gesehen hat auch nun in der nicht idealen Welt haben möchte. Idee steht bei Platon für das Wesen alles dinge es ist das was man in der ideal Welt gesehen hat bzw. das woran man sich davon erinnert.
Später prägte der Philosoph Barkeley (subjektiver Idealismus) den Satz: sein ist wahrgenommen zu werden (esse est percipi aut percipere). Barkley ging davon aus das es keine Abstrakten Ideen gibt sondern der Mensch könne nur in Beispielen denken. Für ihn wird was nicht denken kann notwendiger Weiße wahrgenommen.