philosophie_tg13_23-24:was_ist_gerechtigkeit
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| philosophie_tg13_23-24:was_ist_gerechtigkeit [2024/01/19 23:06] – [Spezifische Gerechtigkeit] benjamin.wengert | philosophie_tg13_23-24:was_ist_gerechtigkeit [2024/01/19 23:16] (aktuell) – [//Allgemeine Gerechtigkeit//] benjamin.wengert | ||
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| - | ==== Allgemeine Gerechtigkeit ==== | + | ====Allgemeine Gerechtigkeit==== |
| Sie ist ein insgesamt geltender Begriff. Bsp.: Jemand ist ein gerechter Mensch, wird jemand so bezeichnet bedeutet dies, dass er durchgehend oder eben insgesamt gerecht ist. Gerechtigkeit ist hierbei die höchste Tugend, sprich alle anderen Tugenden sind erfüllt. Aristoteles meint ebenfalls jemand der gesetzestreu ist also alle vollkommenen Gesetze einhält ist gerecht, aber Vorsicht von unvollkommenen Menschen kommen auch unvollkommene Gesetze. | Sie ist ein insgesamt geltender Begriff. Bsp.: Jemand ist ein gerechter Mensch, wird jemand so bezeichnet bedeutet dies, dass er durchgehend oder eben insgesamt gerecht ist. Gerechtigkeit ist hierbei die höchste Tugend, sprich alle anderen Tugenden sind erfüllt. Aristoteles meint ebenfalls jemand der gesetzestreu ist also alle vollkommenen Gesetze einhält ist gerecht, aber Vorsicht von unvollkommenen Menschen kommen auch unvollkommene Gesetze. | ||
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| === Austeilende Gerechtigkeit (geometrische Proportion) === | === Austeilende Gerechtigkeit (geometrische Proportion) === | ||
| Bei der austeilenden Gerechtigkeit bekommt jeder das was er auch geleistet hat, jemand der weniger leisten kann kann also auch nicht so viel bekommen wie jemand der viel leisten kann. Bsp.: Ein Vater und sein Sohn schnitzen gleichzeitig und gleichlang Holzfiguren und verkaufen diese für je 1€ zusammen erwirtschaften sie einen Gewinn von 15€, gehen wir nun davon aus, dass der Vater aufgrund seiner größeren Erfahrung doppelt So viele Figuren geschnitzt hat wird ihm doppelt so viel vom Gewinn zugeteilt wie dem Sohn, der Vater erhält 10€ der Sohn 5€ zugeteilt. | Bei der austeilenden Gerechtigkeit bekommt jeder das was er auch geleistet hat, jemand der weniger leisten kann kann also auch nicht so viel bekommen wie jemand der viel leisten kann. Bsp.: Ein Vater und sein Sohn schnitzen gleichzeitig und gleichlang Holzfiguren und verkaufen diese für je 1€ zusammen erwirtschaften sie einen Gewinn von 15€, gehen wir nun davon aus, dass der Vater aufgrund seiner größeren Erfahrung doppelt So viele Figuren geschnitzt hat wird ihm doppelt so viel vom Gewinn zugeteilt wie dem Sohn, der Vater erhält 10€ der Sohn 5€ zugeteilt. | ||
| - | (suum cuique = Jedem das seine) Jemand ungleiches wird ungleich behandelt. Hierbei wird auch ein Maß benötigt mit dem sich die Leistung mäßen lässt, wie im Beispiel die Anzahl der Figuren. Es können sowohl Güter als auch Übel verteilt werden. | + | (//suum cuique = Jedem das seine//) Jemand ungleiches wird ungleich behandelt. Hierbei wird auch ein Maß benötigt mit dem sich die Leistung mäßen lässt, wie im Beispiel die Anzahl der Figuren. Es können sowohl Güter als auch Übel verteilt werden. |
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| === Ausgleichende Gerechtigkeit (arithmetische Proportion) === | === Ausgleichende Gerechtigkeit (arithmetische Proportion) === | ||
| - | Bei der ausgleichenden Gerechtigkeit bekommt jeder eine angemessene Gegenleistung, | + | Bei der ausgleichenden Gerechtigkeit bekommt jeder eine angemessene Gegenleistung, |
| ==== Kritik ==== | ==== Kritik ==== | ||
philosophie_tg13_23-24/was_ist_gerechtigkeit.1705701979.txt.gz · Zuletzt geändert: 2024/01/19 23:06 von benjamin.wengert
