philosophie_tg13_23-24:utilitarismus
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| - | Der Utiliarismus ist eine Form der zweckorientierten Ethik. Er begründet moralisches Handeln, mit der Maximierung des Gesamtnutzens. | + | ====== |
| + | ist eine Form der zweckorientierten Ethik. Er begründet moralisches Handeln, mit der Maximierung des Gesamtnutzens. | ||
| Dieser gibt dadurch eine mögliche Antwort auf das bekannte Trolley-Problem. Das Trolley-Problem beschreibt eine theoretische Situation in der Beispielsweise ein Zug unkontrolliert auf 3 Menschen zu fährt, was man aber als Eingreifender relativieren kann indem man die Gleise verschiebt wodurch nur ein Mensch überfahren wird. Dem Utiliarismus zu Folge solle man das Gleis verstellen um moralisch zu handeln, da das Überleben von 3 Menschen einen höheren Wert als das von einem habe. | Dieser gibt dadurch eine mögliche Antwort auf das bekannte Trolley-Problem. Das Trolley-Problem beschreibt eine theoretische Situation in der Beispielsweise ein Zug unkontrolliert auf 3 Menschen zu fährt, was man aber als Eingreifender relativieren kann indem man die Gleise verschiebt wodurch nur ein Mensch überfahren wird. Dem Utiliarismus zu Folge solle man das Gleis verstellen um moralisch zu handeln, da das Überleben von 3 Menschen einen höheren Wert als das von einem habe. | ||
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| Als Faktor der moralischen Handlung wird Glück sowie Leid berücksichtigt, | Als Faktor der moralischen Handlung wird Glück sowie Leid berücksichtigt, | ||
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| Die Qualität hat folgende Faktoren: Intensität, | Die Qualität hat folgende Faktoren: Intensität, | ||
| Jeder dieser Faktoren können auch im Trolley-Problem beispielsweise vorkommen die dadurch eine Entscheidung verkomplexifizieren und vom quantitativen zum qualitativen Utiliarismus transferieren. | Jeder dieser Faktoren können auch im Trolley-Problem beispielsweise vorkommen die dadurch eine Entscheidung verkomplexifizieren und vom quantitativen zum qualitativen Utiliarismus transferieren. | ||
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| Intensität: | Intensität: | ||
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| Dauer: einer wird 5s überfahren, | Dauer: einer wird 5s überfahren, | ||
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| Gewißheit: | Gewißheit: | ||
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| Zeit bis dahin: direkt oder wenn die Schienen länger dind bei dem anderen 3s | Zeit bis dahin: direkt oder wenn die Schienen länger dind bei dem anderen 3s | ||
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| Wahrscheinlichkeit der Folgen: der erste wird einmal überfahren und der andere eventuell nochmal | Wahrscheinlichkeit der Folgen: der erste wird einmal überfahren und der andere eventuell nochmal | ||
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| Reinheit: der eine wird nur überfahren und ein anderer bekommt zusätzlich eine Entschädigung | Reinheit: der eine wird nur überfahren und ein anderer bekommt zusätzlich eine Entschädigung | ||
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| Ausmaß: es wird einer oder drei überfahren (quantitativ) | Ausmaß: es wird einer oder drei überfahren (quantitativ) | ||
| - | Wenn man diese Faktoren berücksichtigt kann man zu einem utiliaristischen bzw. auch rationalen Ergebnis kommen für das man sich entscheidet, | + | |
| + | Wenn man diese Faktoren | ||
| + | berücksichtigt kann man zu einem utiliaristischen bzw. auch rationalen Ergebnis kommen für das man sich entscheidet, | ||
philosophie_tg13_23-24/utilitarismus.1702557228.txt.gz · Zuletzt geändert: 2023/12/14 13:33 von bjoern
